Kein Sylt-Urlaub ohne Fischbrötchen. Diese einfache Mahlzeit - frischer Fisch im Brötchen - ist auf der Insel zur Kunstform erhoben worden. Hier erfährst du, wo es die besten gibt.
Die Klassiker
Ein Fischbrötchen besteht aus einem aufgeschnittenen Brötchen mit Fisch und meist etwas Remoulade oder Zwiebeln. Die beliebtesten Sorten:
- Bismarck-Hering: Der Klassiker, sauer eingelegt
- Matjes: Mild gesalzen, cremig
- Brathering: Knusprig gebraten
- Backfisch: Paniert und frittiert, warm
- Krabben: Nordseekrabben, die Luxusvariante
- Lachs: Geräuchert oder gebeizt
Die besten Fischbuden
Gosch (List)
Die bekannteste Fischbude Deutschlands steht am Hafen von List. Eigentlich schon eine Institution, manchmal überlaufen, aber immer noch gut. Die Ursprungsbude ist klein, daneben gibt es inzwischen ein ganzes Gosch-Imperium.
Fisch-Fiete
Mehrere Standorte auf der Insel, beliebt bei Einheimischen. Frischer Fisch, faire Preise, weniger touristisch als Gosch.
Fischbuden in Westerland
An der Promenade und am Hafen gibt es mehrere Stände. Die Qualität ist durchweg gut - hier entscheidet oft die kürzeste Schlange.
Hörnum Hafen
Am kleinen Hafen von Hörnum gibt es eine gemütliche Fischbude mit schöner Aussicht. Weniger Trubel als im Norden.
Was kostet ein Fischbrötchen?
Die Preise auf Sylt sind höher als auf dem Festland:
- Einfaches Fischbrötchen: 5-7 Euro
- Krabbenbrötchen: 8-12 Euro
- Backfisch: 6-8 Euro
Der perfekte Moment
Ein Fischbrötchen schmeckt am besten direkt am Wasser, mit Blick auf die Wellen und dem Schrei der Möwen. Die wollen übrigens auch was abhaben - Vorsicht!
Sylter Royal Austern
Wer es edler mag: In List werden die beruhmten Sylter Royal Austern gezüchtet. Direkt am Hafen kannst du sie frisch essen - das ultimative Sylt-Erlebnis für Feinschmecker.