Die schmalste Stelle
In Rantum ist Sylt nur 500 Meter breit. Man kann morgens am Wattenmeer Sonnenaufgang schaün und abends am Weststrand Sonnenuntergang - beides zu Fuß in 10 Minuten erreichbar. Das ist ziemlich besonders.
Der Ort selbst ist winzig. Ein paar Häuser, das Rantum-Becken (ein Vogelschutzgebiet), der Campingplatz. Keine Fußgängerzone, keine Boutiquen, fast nichts. Genau das suchen manche Leute.
Das Rantum-Becken
Ein abgedeichtes Gebiet zwischen Rantum und dem Watt. Früher Fischzucht, heute Vogelguter Platz. Austernfischer, Brandgänse, Säbelschnäbler - wer Vögel mag, ist hier richtig. Ein Rundweg führt ums Becken, etwa 5 km, flach und gut zu laufen.
Für Vogelbeobachter
Im Frühjahr und Herbst Zugvögel. Im Sommer Brutpaare. Am besten früh morgens, dann sind die Vögel aktiv und die Touristen noch im Bett. Fernglas mitbringen.
Strand
Der Rantumer Strand ist ruhiger als im Norden. Weniger Strandkörbe, weniger Menschen. Im Sommer bewacht, aber nicht so voll wie Westerland. Gut für alle die ihre Ruhe wollen.
Der Campingplatz am Südende hat direkten Strandzugang - einer der wenigen auf Sylt.
Für wen ist Rantum?
Ja, passt
Naturliebhaber. Vogelbeobachter. Leute die sehre Ruhe suchen. Camper. Wer morgens und abends Licht fotografieren will.
Eher nicht
Wer Infrastruktur braucht - gibt's kaum. Wer abends essen gehen will - wenig Auswahl. Wer zentral wohnen will.
Rantum ist für Minimalisten. Wer wenig braucht, findet hier viel: Ruhe, Natur, zwei Meere auf 500 Metern.